Über mich

Christoph, der LifeSparks entwickelt, lächelnd im Freien

Hallo, ich bin Christoph und komme aus Mittelberg, einem kleinen Dorf in Österreich. Ich habe an der TU München Physik studiert und komoot mitgegründet. In 16 Jahren wurde daraus eine der größten Outdoor-Plattformen der Welt, bevor wir es 2025 verkauft haben. Das war eine ganz besondere Zeit für mich: Ich habe enorm viel gelernt und mit großartigen Menschen zusammengearbeitet.

Am meisten mochte ich an komoot, was es bewirkt hat. Es hat Millionen Menschen nach draußen in die Natur gebracht und ihnen geholfen, körperlich und geistig fit zu bleiben. Auch mein nächstes Projekt sollte etwas dazu beitragen, dass es Menschen gut geht.

Die Jahre waren aber auch ziemlich intensiv, und ich genieße es, jetzt in einem gemütlicheren Tempo und allein an etwas zu arbeiten. Etwas zu bauen ist meine Leidenschaft geblieben. Und die Idee hinter LifeSparks hat mich seit 2008 nicht mehr losgelassen.

Heute lebe ich mit meiner Frau und unseren zwei Kindern in Madrid. Einen guten Teil meiner Freizeit verbringe ich mit meiner Familie und mit Sport – und mehr Zeit, als ich zugeben würde, mit dem Bau von Modellflugzeugen.

Viele Grüße
Christoph

Warum ich LifeSparks mache

Unser Gehirn ist sehr gut darin, festzuhalten, was schiefgegangen ist. Diese Eigenschaft ist Zehntausende Jahre älter als unser modernes Leben. In der offenen Savanne lauerten überall tödliche Gefahren. Dort war es überlebenswichtig, sich genau zu merken, wo es gefährlich gewesen war und welche Fehler einen beinahe das Leben gekostet hätten. Wer dagegen gelassen an schöne Nachmittage zurückdachte, lebte deshalb nicht länger. Sorge hielt einen am Leben, Zufriedenheit nicht.

Die Savanne liegt hinter uns. Kaum etwas von dem, worüber du dir dieses Jahr Sorgen machen wirst, bedroht dein Überleben. Aber der Instinkt arbeitet noch immer mit voller Kraft, und heute kostet er mehr, als er schützt. Er macht uns kleiner und ängstlicher, als unser Leben es eigentlich rechtfertigt.

Wie wir heute die Welt mitbekommen, verstärkt das noch. Schlechte Nachrichten erreichen uns in Sekunden aus aller Welt, und die beunruhigendsten stehen ganz oben. Soziale Medien zeigen uns die geschönte Version aller anderen und laden zum Vergleichen ein. Und die Algorithmen haben gelernt, dass Empörung die Aufmerksamkeit besser bindet als Zufriedenheit. Dir passiert also etwas Gutes, und zwanzig Minuten Scrollen später ist es weg. Übrig bleibt alles, was nicht stimmt: mit der Welt, mit anderen Menschen und mit deinem eigenen Leben im Vergleich zu ihrem. Der gute Moment kann gar nicht erst ankommen.

Dabei ist er nicht weg. Deine guten Momente sind alle noch da. Sie kommen nur nicht von selbst wieder hoch, und nichts an einem gewöhnlichen Tag holt sie hervor.

Genau dafür gibt es LifeSparks. Nicht, um dein Leben schöner aussehen zu lassen, als es war, sondern damit das Bild davon stimmt. Und weil unser Gehirn immer nur in eine Richtung verzerrt, zeigt ein richtiges Bild am Ende mehr Gutes, als du bisher mit dir herumgetragen hast.

Ich halte das für wichtiger, als es klingt. Die meisten Menschen haben mehr geschafft, mehr schöne Tage erlebt und mehr Menschen an ihrer Seite gehabt, als ihnen im Alltag bewusst ist. Ich glaube, wer das Ganze sieht, ist zufriedener mit dem bisherigen Leben und blickt zuversichtlicher auf das, was kommt. Deshalb mache ich LifeSparks, und genau darin würde ich am liebsten recht behalten.