Datenschutzerklärung

Informationen nach Art. 13 und 14 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und dem spanischen Organgesetz 3/2018 (LOPDGDD). Stand: 27. Oktober 2026.

Das Wichtigste in Kürze

  • LifeSparks ist ein persönliches Erinnerungstagebuch, das eine einzelne Person betreibt, kein Unternehmen. Deine Sparks werden für dich gespeichert und nur dir angezeigt.
  • Keine Werbung, keine Tracker von Dritten, keine Cookies, kein Verkauf und keine Vermietung von Daten, kein Training von KI-Modellen mit deinen Inhalten. Ich messe aber, wie der Dienst genutzt wird: wie oft Sparks erstellt werden, ob eine Spark-E-Mail geöffnet wird und welche Einstellungen geändert werden. Was in deinen Sparks steht, messe ich nie. Siehe Abschnitte 5 und 6.
  • Deine Sparks und Kontodaten liegen auf Servern von Google Cloud in Belgien. Zwei Dinge verlassen die EU: Die Anmeldung läuft über Firebase Authentication von Google in den USA, und E-Mails werden über Twilio SendGrid in den USA verschickt.
  • Deine Angaben ändern, Erinnerungs-E-Mails abschalten und dein Konto mit allem, was darin ist, löschen kannst du jederzeit selbst in den Einstellungen.

Der Rest dieser Seite enthält alle Einzelheiten, die das Gesetz vorschreibt.

1. Wer verantwortlich ist

Verantwortlich für die Verarbeitung deiner personenbezogenen Daten ist:

Christoph Lingg
C/ de Pena Santa 6, 2 C
28034 Madrid, Spanien
E-Mail: legal@lifesparks.app

Ich betreibe LifeSparks als natürliche Person. Für einen Dienst dieser Größe schreibt das Gesetz keine Datenschutzbeauftragten vor, deshalb habe ich niemanden dafür benannt. Bei Fragen zu deinen Daten schreib an die Adresse oben oder nutze das Kontaktformular.

2. Wenn du die Website besuchst

Alle öffentlichen Seiten von LifeSparks kannst du lesen, ohne ein Konto anzulegen und ohne mir zu sagen, wer du bist. Technisch passiert dabei Folgendes:

Hosting und Server-Logs

Die Website wird über Firebase Hosting ausgeliefert, und die Programmierschnittstelle (API) läuft auf Google Cloud Run. Beides betreibt Google. Wie jeder Webserver protokollieren sie jede Anfrage: deine IP-Adresse, Datum und Uhrzeit, die aufgerufene Seite oder den API-Pfad, deinen Browser und dein Betriebssystem (den „User Agent“), die verweisende Seite und den Antwortstatus. Ich nutze diese Logs nur, um den Dienst am Laufen zu halten, Fehler zu finden und Missbrauch zu erkennen. Server-Logs werden nach 30 Tagen automatisch gelöscht. Firebase Hosting liefert statische Dateien über das weltweite Content Delivery Network von Google aus. Der Server, der dir am nächsten ist, kann deshalb außerhalb der EU stehen. Die API und alle gespeicherten Daten befinden sich in der EU (siehe Abschnitt 8).

Wenn in der App in deinem Browser ein Fehler auftritt, schickt sie einen kurzen Fehlerbericht an die API: die Fehlermeldung, die Stelle im Programmcode der App, den Pfad der Seite (ohne alles nach einem „?“ oder „#“) und die Version der App. Die API ergänzt den User Agent deines Browsers. Wie jede Anfrage erscheint der Bericht außerdem im Server-Log oben. Er enthält keine Kontodaten und nichts aus deinen Sparks. Fehlerberichte werden wie die übrigen Logs nach 30 Tagen gelöscht.

Schriftarten

Die Schriftarten dieser Website liegen auf der eigenen Infrastruktur von LifeSparks und werden zusammen mit dem Rest der Seite ausgeliefert. Keine Anfrage nach einer Schriftart erreicht Google oder andere Dritte, und beim Laden werden keine Daten über dich weitergegeben.

Rechtsgrundlage: mein berechtigtes Interesse, eine sichere und funktionierende Website zu betreiben (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Beim Surfen werden keine Cookies oder vergleichbaren Kennungen gesetzt, deshalb ist keine Einwilligung nötig (Art. 22.2 des spanischen Gesetzes 34/2002, LSSI-CE).

3. Konto anlegen und anmelden

Um Sparks zu speichern, brauchst du ein Konto. Die Anmeldung übernimmt Firebase Authentication, ein Dienst von Google. Du kannst dich mit E-Mail-Adresse und Passwort registrieren oder mit deinem Google-Konto.

E-Mail und Passwort

Deine E-Mail-Adresse, dein Passwort und, falls du ihn angibst, dein Name werden an Firebase Authentication übermittelt. Dein Passwort wird dort nur als Hashwert gespeichert. Es erreicht meine Server nie, und ich kann es nicht sehen. Nach der Registrierung schicke ich dir eine Bestätigungs-E-Mail mit einem Link, der nur einmal funktioniert. Solange er nicht geöffnet wurde, gehen an diese Adresse weder Spark-E-Mails noch Produktneuigkeiten. So bekommt eine vertippte oder fremde Adresse sie nie.

Anmeldung mit Google

Wenn du „Weiter mit Google“ wählst, bittet Google dich, der Weitergabe deines Basisprofils an LifeSparks zuzustimmen. Google übermittelt mir dann deine Google-Nutzerkennung, deine E-Mail-Adresse, deinen Anzeigenamen und ob die E-Mail-Adresse bestätigt ist. Für die Verarbeitung durch Google in diesem Schritt gilt die Datenschutzerklärung von Google.

Was ich zu deinem Konto speichere

  • eine technische Nutzerkennung, die Firebase vergibt
  • deine E-Mail-Adresse und ob sie bestätigt ist
  • die Adresse, an die deine Sparks und andere E-Mails gehen, falls du eine andere als deine Anmeldeadresse eingestellt hast, sowie eine neue Adresse, zu der du wechseln möchtest, bis du sie bestätigst oder der Link abläuft (24 Stunden)
  • deinen Namen (freiwillig; du kannst ihn in den Einstellungen ändern oder löschen)
  • deine Einstellungen: Zeitzone, Sprache, Darstellung (hell/dunkel), Erinnerungen
  • ob du Produktneuigkeiten bekommen möchtest, und den Nachweis dieser Einwilligung: wann und wo du sie gegeben hast, den genauen Wortlaut und wann du sie widerrufen hast
  • die Sprache, die du bei der Registrierung gewählt oder in der du die Website gelesen hast, sonst die Sprache deines Browsers. Sie ist der Anfangswert deiner Spracheinstellung, und in ihr schreibe ich dir deine E-Mails
  • das Land, dem deine IP-Adresse bei der Registrierung zugeordnet wurde
  • das Datum deiner Registrierung und deiner letzten Anmeldung

Rechtsgrundlage: Erfüllung des Vertrags zwischen dir und mir, also die Bereitstellung von LifeSparks (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).

Sicherheit bei der Anmeldung: Erkennen neuer Geräte

Bei jeder Anmeldung prüfe ich anhand deiner IP-Adresse und deines User Agents, ob ich dieses Gerät in deinem Konto schon kenne. Dazu wird die IP-Adresse an den Geolokalisierungsdienst IPinfo geschickt (siehe Abschnitt 8), der nur das Land zurückgibt. Deine IP-Adresse und der vollständige User Agent werden nur in diesem Moment verwendet und nicht gespeichert. Pro Gerät speichere ich: einen Hashwert aus Land, Browser-Familie und Betriebssystem-Familie (nie die Browserversion), das Land, dieselbe Bezeichnung für Browser und Betriebssystem allein (z. B. „Chrome, macOS“, nie den vollständigen User Agent) sowie den Zeitpunkt, zu dem das Gerät zum ersten und zum letzten Mal gesehen wurde.

Ist das Gerät neu und dein Konto nicht ganz frisch angelegt, schicke ich dir einen Sicherheitshinweis per E-Mail. Er enthält Uhrzeit, Land und Gerätebezeichnung dieser Anmeldung, damit du reagieren kannst, falls du es nicht warst. Diesen Hinweis kannst du nicht abschalten, weil er dein Konto schützt.

Rechtsgrundlage: mein und dein berechtigtes Interesse, dein Konto vor unbefugtem Zugriff zu schützen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

4. Deine Sparks

Ein Spark enthält, was du hineinlegst: einen Titel, das Datum der Erinnerung und beliebig viele Teile aus Text, Fotos, Videos oder Sprachaufnahmen. Zu jeder Mediendatei speichere ich außerdem Typ, Größe, ursprünglichen Dateinamen und den Zeitpunkt, zu dem sie hinzugefügt wurde. Sprachaufnahmen entstehen in deinem Browser, nachdem du den Zugriff auf das Mikrofon erlaubt hast, und bleiben auf deinem Gerät, bis du auf „Behalten“ tippst.

Sparks können durchaus Angaben über deine Gesundheit, deine Beziehungen, deine Überzeugungen oder andere sehr persönliche Dinge enthalten. Solche „besonderen Kategorien“ von Daten werden nur verarbeitet, weil du sie bewusst aufschreibst und mich bittest, sie für dich aufzubewahren. Indem du solche Inhalte hinzufügst, willigst du ausdrücklich in ihre Speicherung ein (Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO). Du kannst diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem du den Spark löschst.

Wo Sparks gespeichert sind und wer sie sehen kann

  • Texte und Metadaten liegen in einer PostgreSQL-Datenbank (Google Cloud SQL) in Belgien.
  • Fotos, Videos und Audiodateien liegen in einem privaten Google-Cloud-Storage-Bucket in Belgien. Der Bucket ist nicht öffentlich zugänglich. Zu jedem Foto wird eine kleine Vorschau gespeichert, damit Übersichten schnell laden, und zu jedem Video ein einzelnes Standbild daraus. Beide enthalten keine Standort- oder Kameradaten und werden zusammen mit ihrem Foto oder Video gelöscht. Alles wird nur über signierte Links ausgeliefert, die nach höchstens zwei Tagen ablaufen (am Ende des Tages nach ihrer Ausstellung). Das gilt auch für Fotos, die ein Bilddienst verkleinert und ausliefert, den ich im selben Google-Cloud-Projekt betreibe. Ein Link, der nach außen gelangt oder weitergegeben wird, hört so von selbst auf zu funktionieren.
  • Alle Daten werden bei der Übertragung (TLS) und im gespeicherten Zustand von Google verschlüsselt. Es gibt keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Wann ich auf Inhalte zugreife und wann nicht, steht weiter unten.
  • Niemand sonst sieht deine Sparks. Ich werte ihren Inhalt nicht aus, nutze ihn nicht für Werbung, verkaufe ihn nicht und nutze ihn nicht zum Training von KI-Modellen.

Rechtsgrundlage: Erfüllung des Vertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) und, bei besonderen Kategorien von Daten, deine ausdrückliche Einwilligung (Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO).

Speicherplatz und Dateiformate

Zu jedem Konto gehören 10 GB Speicherplatz. Damit der Speicher handhabbar bleibt, kann ich gespeicherte Dateien in platzsparendere Formate umwandeln und verkleinern, und zwar in den Grenzen, die Abschnitt 8 der Nutzungsbedingungen festlegt: Fotos behalten an der langen Seite mindestens 3.000 Pixel, Videos werden nie unter 1080p verkleinert und Audio nie unter 192 kbit/s (Audio, das schon bei oder unter diesem Wert liegt, bleibt unverändert). Die umgewandelte Datei ersetzt das Original. Nichts davon wird an andere weitergegeben.

Wann ich auf deine Inhalte zugreife

Ich lese deine Sparks nicht. Es gibt keine routinemäßige Durchsicht, kein Scannen und keine Auswertung ihres Inhalts.

Deine Inhalte sind im gespeicherten Zustand verschlüsselt: Google verschlüsselt alles, was es für LifeSparks speichert. Das schützt sie vor allen, die an den Speicher selbst gelangen. Eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist das nicht. Die Schlüssel werden im Google-Cloud-Projekt verwaltet, das ich betreibe, und als Betreiber kann ich technisch auf das Gespeicherte zugreifen. Etwas anderes habe ich nie behauptet.

Auf die Inhalte eines einzelnen Kontos schaue ich nur in drei Fällen:

  • du bittest mich um Hilfe bei einem Problem, das sich anders nicht lösen lässt;
  • eine betroffene Person meldet diesen Inhalt konkret;
  • das Gesetz verpflichtet mich dazu, zum Beispiel ein Gericht oder eine Behörde mit einer gültigen Anordnung.

In jedem dieser Fälle sehe ich mir nur an, was für die Bearbeitung nötig ist.

Entfernen von Inhalten

Verstößt ein bestimmter Inhalt gegen die Regeln in Abschnitt 6 der Nutzungsbedingungen, kann ich diesen Inhalt entfernen oder sperren, statt das ganze Konto zu schließen. Ich sage dir Bescheid, wenn ich das tue, es sei denn, das Gesetz verbietet es mir.

Rechtsgrundlage: Erfüllung des Vertrags, zu dem diese Regeln gehören (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); eine rechtliche Verpflichtung, wenn das Gesetz Zugriff oder Entfernung verlangt (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO); und das berechtigte Interesse einer von dem Inhalt betroffenen Person daran, dass ihre konkrete Meldung bearbeitet wird (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

5. Spark-Erinnerungen und die E-Mails, die ich verschicke

Smart-Replay-Erinnerungen

Bei LifeSparks geht es darum, dass deine eigenen guten Momente zu dir zurückkommen. Sobald du Sparks hast, schicke ich dir einen davon, so oft und zu der Tageszeit, die du in den Einstellungen wählst (von täglich bis alle zwei Wochen, oder gar nicht). Welcher Spark kommt, wird zufällig unter denen ausgewählt, die nicht vor Kurzem verschickt wurden. Es gibt kein Profiling und keine automatisierte Entscheidung, die dich betrifft. Damit das funktioniert, führe ich ein Versandprotokoll: welcher Spark dir wann und über welchen Kanal geschickt wurde, ob der Versand geklappt hat, die Nachrichtenkennung des E-Mail-Anbieters und den Zeitpunkt, zu dem du den Spark zum ersten Mal über den Link in der E-Mail geöffnet hast. Dieser letzte Zeitpunkt speist die Anzeige auf deiner Startseite, wie oft Sparks schon zurückgekommen sind, und verhindert, dass ich dir eine Erinnerungs-E-Mail hinterherschicke, wenn du einen Spark schon geöffnet hast. Wie oft Sparks kommen, kannst du in den Einstellungen jederzeit ändern oder die Erinnerungen ganz abschalten.

Push-Benachrichtigungen gibt es noch nicht. Falls du sie in einer künftigen App einschalten kannst, wird dafür ein Push-Token deines Geräts zusammen mit deinen Benachrichtigungseinstellungen gespeichert.

Service- und Sicherheits-E-Mails

Neben den Spark-Erinnerungen verschicke ich folgende E-Mails, die alle zum Betrieb deines Kontos gehören: eine Willkommensnachricht, die Bestätigung deiner E-Mail-Adresse, das Zurücksetzen des Passworts, die Bestätigung, dass dein Passwort geändert wurde, den oben beschriebenen Hinweis auf ein neues Gerät, Bestätigungen an die alte und die neue Adresse, wenn du deine E-Mail-Adresse änderst, eine Bestätigung, wenn du dein Konto löschst, und eine Nachricht mit deinem Download-Link, wenn du eine Kopie deiner Daten anforderst. Die einzige freiwillige E-Mail sind die Produktneuigkeiten, die als Nächstes beschrieben werden.

Produktneuigkeiten (freiwillig)

Wenn du direkt nach der Registrierung auf dem Einrichtungsbildschirm oder später in den Einstellungen unter „Weitere E-Mails“ das Kästchen dafür ankreuzt, schicke ich dir gelegentlich Neuigkeiten zu LifeSparks, höchstens ein paar Mal im Jahr. Dafür nutze ich deine E-Mail-Adresse und, falls du einen angegeben hast, deinen Namen, um dir von Änderungen an LifeSparks zu erzählen und davon, was darüber geschrieben oder gesagt wird. Um nachweisen zu können, dass du zugestimmt hast, speichere ich, wann du zugestimmt hast, wo (bei der Registrierung oder in den Einstellungen) und den genauen Satz, dem du zugestimmt hast, und, falls du widerrufst, wann. Diese E-Mails werden wie alle anderen verschickt und protokolliert (siehe unten).

Rechtsgrundlage: deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Du kannst sie jederzeit widerrufen, indem du das Kästchen in den Einstellungen unter „Weitere E-Mails“ wieder entfernst, oder über den Abmeldelink in jeder E-Mail mit Produktneuigkeiten, der ohne Anmeldung funktioniert. Der Widerruf berührt nicht die Rechtmäßigkeit der E-Mails, die vorher verschickt wurden. Auf deine Spark-E-Mails hat er keine Auswirkung. Sie gehören zum Dienst und werden getrennt abgeschaltet.

Wie E-Mails verschickt werden

E-Mails gehen an die Adresse, die in den Einstellungen unter „Konto“ steht. Du kannst sie dort ändern, und sie muss nicht die Adresse sein, mit der du dich anmeldest. Nur die E-Mails rund um die Anmeldung selbst (Adresse bestätigen, Passwort zurücksetzen oder ändern) gehen an deine Anmeldeadresse. Alle E-Mails werden über Twilio SendGrid verschickt (siehe Abschnitt 8). SendGrid erhält deine E-Mail-Adresse, deinen Namen, falls du einen angegeben hast, und den Inhalt der Nachricht. SendGrid meldet mir zurück, ob eine Nachricht zugestellt wurde oder zurückkam. Weil die Öffnungs- und Klickverfolgung eingeschaltet ist, meldet SendGrid auch, ob und wann sie geöffnet wurde und ob ein Link darin angeklickt wurde. Das funktioniert über ein kleines unsichtbares Bild in der E-Mail und indem Links über eine Adresse von SendGrid umgeleitet werden, bevor sie ihr Ziel erreichen. Ich führe ein E-Mail-Protokoll mit Empfängeradresse, Art der E-Mail, Zustell-, Öffnungs- und Klickstatus, der Nachrichtenkennung des Anbieters und gegebenenfalls einem Fehler. So kann ich erkennen, ob eine Erinnerung dich tatsächlich erreicht hat, und nicht nur, ob SendGrid sie angenommen hat. Das ist wichtig, weil der Kern von LifeSparks, einen vergangenen Spark zu dir zurückzubringen, nur funktioniert, wenn die E-Mail mit ihm ankommt. Ohne dieses Protokoll könnte ich weder ein Zustellproblem bemerken noch erkennen, ob die Erinnerungsfunktion bei jemandem versagt. Es wird nicht für Werbung genutzt, und ich erstelle daraus keine Nutzungsprofile.

Rechtsgrundlage: Erfüllung des Vertrags bei Erinnerungen und Konto-E-Mails (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); mein berechtigtes Interesse daran, zu wissen, ob E-Mail als der Zustellweg, von dem der Erinnerungsdienst abhängt, tatsächlich funktioniert, und bei Sicherheitshinweisen an der Sicherheit deines Kontos (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

6. Wie der Dienst genutzt wird

Um herauszufinden, was funktioniert und was nicht, messe ich, wie LifeSparks genutzt wird: wie oft Sparks erstellt werden, ob eine Spark-E-Mail geöffnet wird und welche Einstellungen geändert werden. Das sind Daten darüber, wie der Dienst genutzt wird, nicht darüber, was in deinen Sparks steht. Ich messe, dass ein Spark erstellt wurde, nie, was er enthält.

Dafür nutze ich keine Tracker oder Analysewerkzeuge von Dritten. Die Zahlen stammen aus den Aufzeichnungen, die der Dienst ohnehin für seinen Betrieb führt, wie in dieser Erklärung beschrieben.

Rechtsgrundlage: mein berechtigtes Interesse, den Dienst zu verbessern (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Aus Gründen, die sich aus deiner besonderen Situation ergeben, kannst du dem widersprechen (Art. 21 DSGVO; siehe Abschnitt 11).

7. Kontaktformular

Wenn du das Kontaktformular nutzt, erhalte ich deine Nachricht, deine E-Mail-Adresse, das gewählte Thema und, falls du sie angibst, deinen Namen und bis zu fünf Anhänge. Damit ich Fehler nachvollziehen kann, schickt das Formular außerdem mit: die Seite, von der du kamst, die App-Version, die Größe deines Browserfensters, deine Zeitzone, die Sprache deines Browsers, die gewählte Darstellung, deinen User Agent und deine IP-Adresse. Bist du angemeldet, kommen deine Nutzerkennung und die E-Mail-Adresse deines Kontos dazu. Die Nachricht wird über Twilio SendGrid an ein Postfach unter der Domain lifesparks.app geschickt, und deine Adresse wird als Antwortadresse eingetragen, damit ich dir direkt antworten kann. Dieses Postfach und das hinter legal@lifesparks.app, falls du mir stattdessen dorthin schreibst, liegen bei ALL-INKL.COM in Deutschland (siehe Abschnitt 8). SendGrid leitet die Nachricht nur weiter und speichert sie nicht.

Gegen Spam hält der Server die IP-Adresse jeder Einsendung zehn Minuten lang im Arbeitsspeicher und blockiert in dieser Zeit mehr als fünf Nachrichten von derselben Adresse. Deine Nachricht selbst wird nie in die Datenbank geschrieben. Sie existiert nur als diese eine E-Mail in dem oben beschriebenen Postfach, so lange, wie ich sie für die Bearbeitung deiner Anfrage brauche, und wird danach gelöscht.

Rechtsgrundlage: mein berechtigtes Interesse, deine Anfrage zu beantworten (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), oder, wenn die Anfrage dein Konto betrifft, die Erfüllung des Vertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).

8. Wer in meinem Auftrag Daten verarbeitet

Ich gebe deine Daten an niemanden für dessen eigene Zwecke weiter. Die folgenden Dienstleister verarbeiten Daten nach meinen Weisungen als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO. Mit jedem von ihnen habe ich einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung geschlossen.

DienstleisterWofürWo
Google Cloud (Google Ireland Ltd., Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland)Cloud Run (API und Bilddienst), Cloud SQL (Datenbank), Cloud Storage (Medien), Secret Manager, Cloud Logging, Error Reporting und Cloud Monitoring (Fehler- und Performance-Alarme), BigQuery (Nutzungszahlen aus der Datenbank, ohne Namen, E-Mail-Adressen oder Inhalte)EU, Region europe-west1 (Belgien)
Firebase Hosting (Google)Ausliefern der WebsiteWeltweites Content Delivery Network
Firebase Authentication (Google)Registrierung, Anmeldung, Speichern der Passwörter, Anmeldung mit GoogleUSA
Twilio SendGrid (Twilio Ireland Ltd., 3 Dublin Landings, North Wall Quay, Dublin 1, Irland; Twilio Inc., San Francisco, USA)Versand aller E-Mails, Zustell-, Öffnungs- und KlickberichteUSA
IPinfo (IPinfo.io, USA)Zuordnen der IP-Adresse einer Anmeldung zu einem LandUSA
ALL-INKL.COM – Neue Medien Münnich, Hauptstraße 68, 02742 Friedersdorf, DeutschlandHosting der Postfächer hinter contact@lifesparks.app und legal@lifesparks.appDeutschland

Übermittlungen außerhalb der EU

Werden Daten in den USA verarbeitet, stützt sich die Übermittlung auf das EU-US Data Privacy Framework: Google LLC und Twilio Inc. sind danach zertifiziert, und die Europäische Kommission hat festgestellt, dass es ein angemessenes Schutzniveau bietet (Art. 45 DSGVO). Zusätzlich enthalten die Verträge zur Auftragsverarbeitung mit Google und Twilio die EU-Standardvertragsklauseln (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO). IPinfo erhält nichts außer der IP-Adresse einer Anmeldung und antwortet darauf mit einem Ländercode. Nach eigenen Angaben erstellt IPinfo aus diesen Anfragen keine Profile. Die Länderdaten stammen von IPinfo und stehen unter der Lizenz CC BY-SA 4.0.

Außer an diese Auftragsverarbeiter gebe ich personenbezogene Daten nur weiter, wenn ich gesetzlich dazu verpflichtet bin, zum Beispiel an ein Gericht oder eine Behörde mit einer gültigen Anordnung.

9. Cookies und Speicher in deinem Browser

LifeSparks setzt keine Cookies. Die App nutzt den eingebauten Speicher deines Browsers für Folgendes und für nichts anderes. Jeder Eintrag ist entweder für den Betrieb nötig oder merkt sich eine Wahl, die du selbst getroffen hast:

  • Deine Anmeldesitzung: Firebase Authentication legt sie in der IndexedDB deines Browsers ab, damit du angemeldet bleibst. Beim Abmelden wird sie gelöscht.
  • Deine gewählte Darstellung (hell, dunkel oder wie im System), im Local Storage unter dem Schlüssel ls-theme, damit die Seite beim Laden nicht aufflackert.
  • Die Seite, zu der du wolltest, bevor du dich anmelden musstest, im Session Storage unter dem Schlüssel ls-redirect. Sie wird direkt nach der Anmeldung gelöscht.
  • Deine Sprache, falls du eine in der Fußzeile oder in den Einstellungen gewählt hast oder dein Konto eine hat, im Local Storage unter dem Schlüssel ls-lang, damit Seiten ohne Sprachkürzel in der Adresse in dieser Sprache erscheinen.
  • Ob der Ton an ist, wenn du dir einen Spark ansiehst, im Local Storage unter dem Schlüssel ls:sound.
  • Die Anregungen, die du abgehakt hast, auf der Seite „Erste Schritte“, im Local Storage unter dem Schlüssel ls-tips-prompts-checked.

Nichts davon dient dazu, dich zu verfolgen, nichts davon wird weitergegeben, und nichts davon braucht eine Einwilligung nach Art. 22.2 LSSI-CE oder Art. 5 Abs. 3 der ePrivacy-Richtlinie. Deshalb gibt es keinen Cookie-Banner. Wenn du dich mit Google anmeldest, können die Seiten von Google Cookies auf den Domains von Google setzen. Das ist eine Verarbeitung durch Google, nicht durch mich.

10. Wie lange ich Daten aufbewahre

DatenAufbewahrt
Konto, Einstellungen, Benachrichtigungseinstellungenbis du dein Konto löschst oder es wegen Inaktivität gelöscht wird (siehe unten)
Sparks und Mediendateienbis du den Spark oder dein Konto löschst oder das Konto wegen Inaktivität gelöscht wird (siehe unten)
Dateien des Datenexports, ihr Download-Link und ein Protokoll, wann er genutzt wurdeetwa 3 Tage: Der Link, der nur funktioniert, solange du angemeldet bist, läuft nach 3 Tagen ab. Datei, Link und Protokoll werden innerhalb eines weiteren Tages gelöscht, oder sofort, wenn du dein Konto löschst
Nachweis der Einwilligung in Produktneuigkeiten (wann, wo, Wortlaut; Datum des Widerrufs)bis du dein Konto löschst. Er bleibt nach einem Widerruf bestehen, als Nachweis, dass frühere E-Mails mit deiner Einwilligung verschickt wurden
Geräteeinträge für das Erkennen neuer Gerätebis du dein Konto löschst
Versandprotokoll der Spark-Erinnerungenbis du dein Konto löschst
E-Mail-Protokoll (Adresse, Art, Zustell-, Öffnungs- und Klickstatus)12 Monate nach dem Versand, oder früher, wenn du dein Konto löschst
Einmal-Links (Bestätigung, Zurücksetzen des Passworts, Änderung der E-Mail-Adresse)je nach Zweck 1 Stunde bis 7 Tage; nach Nutzung oder Ablauf gelöscht
Server- und Anwendungs-Logs30 Tage
Nachrichten über das Kontaktformularwerden gar nicht in der Datenbank gespeichert, sondern nur als E-Mail an das Postfach aus Abschnitt 8 weitergeleitet, dort so lange aufbewahrt, wie es für die Bearbeitung deiner Anfrage nötig ist, und danach von Hand gelöscht
Sicherungskopien und gelöschte DateienAutomatische Sicherungskopien der Datenbank werden 30 Tage aufbewahrt, und gelöschte Mediendateien lassen sich 30 Tage lang wiederherstellen. Danach sind gelöschte Daten aus beidem verschwunden

Wenn du dein Konto löschst, werden dein Kontoeintrag, alle Sparks, Mediendateien, Geräteeinträge, Versandprotokolle, Links, Einstellungen und dein bisheriger E-Mail-Verlauf sofort gelöscht, und dein Konto bei Firebase Authentication wird entfernt. Kopien in Sicherungskopien und wiederherstellbare gelöschte Dateien verschwinden innerhalb von 30 Tagen.

Inaktive Konten

Wurde ein Konto 18 Monate lang nicht genutzt, also weder die Website oder eine App geöffnet noch ein Link in einer E-Mail angeklickt, und hat auch niemand auf eine E-Mail an dieses Konto reagiert, schicke ich zwei E-Mails an das Konto. Zwischen den beiden Nachrichten liegen mindestens 30 Tage, und die erste kommt mindestens 30 Tage, bevor etwas passiert. Jede Nachricht enthält einen Link, mit dem du das Konto mit einem Klick behältst, und einen Link, um alles herunterzuladen. Nur wenn auf keine davon reagiert wird, werden das Konto und alles darin gelöscht, genauso, als hättest du es selbst gelöscht.

11. Deine Rechte

Nach der DSGVO hast du das Recht,

  • Auskunft über die personenbezogenen Daten zu erhalten, die ich über dich gespeichert habe, und eine Kopie davon zu bekommen (Art. 15).
  • unrichtige Daten berichtigen zu lassen (Art. 16). Name, E-Mail-Adresse, Zeitzone, Sprache und Erinnerungen kannst du direkt in den Einstellungen ändern.
  • deine Daten löschen zu lassen (Art. 17). „Mein Konto löschen“ in den Einstellungen erledigt das sofort und vollständig; du musst mich nicht darum bitten.
  • deine Sparks und Kontodaten in einem strukturierten, maschinenlesbaren Format zu erhalten (Datenübertragbarkeit, Art. 20). Fordere dafür in den Einstellungen einen Datenexport an oder schreib mir; ich schicke dir dann einen Download-Link.
  • die Verarbeitung in den Fällen des Art. 18 einschränken zu lassen.
  • aus Gründen deiner besonderen Situation einer Verarbeitung zu widersprechen, die auf berechtigtem Interesse beruht, zum Beispiel dem Erkennen neuer Geräte (Art. 21).
  • eine Einwilligung jederzeit zu widerrufen, zum Beispiel indem du die Produktneuigkeiten in den Einstellungen unter „Weitere E-Mails“ abwählst oder einen Spark mit sensiblem Inhalt löschst. Die Verarbeitung bis zum Widerruf bleibt davon unberührt.
  • dich bei einer Aufsichtsbehörde zu beschweren. In Spanien ist das die Agencia Española de Protección de Datos (AEPD), C/ Jorge Juan 6, 28001 Madrid, www.aepd.es. Du kannst dich auch an die Behörde des EU-Landes wenden, in dem du lebst.

Um ein Recht auszuüben, das du nicht selbst in den Einstellungen erledigen kannst, schreib eine E-Mail an legal@lifesparks.app von der Adresse, die mit deinem Konto verknüpft ist, oder nutze das Kontaktformular. Ich antworte innerhalb eines Monats und kostenlos. Kann ich an der Anfrage nicht erkennen, dass sie von dir kommt, bitte ich dich eventuell, das zu bestätigen, zum Beispiel mit einer Antwort von der E-Mail-Adresse deines Kontos.

12. Sicherheit

Alle Verbindungen sind per TLS verschlüsselt. Gespeicherte Daten verschlüsselt Google. Der Medien-Bucket ist privat und nur über signierte, ablaufende Links erreichbar. Passwörter verwaltet ausschließlich Firebase Authentication, und sie werden nur als Hashwert gespeichert. Einmal-Links in E-Mails werden nur als Hashwert gespeichert. Zugangsdaten für die Infrastruktur liegen im Google Secret Manager, und die Datenbank ist nur aus dem Google-Cloud-Projekt heraus erreichbar. Sicherheitshinweise (neues Gerät, Passwort geändert, E-Mail-Adresse geändert) helfen dir, unbefugte Zugriffe früh zu bemerken. Kein System ist vollkommen sicher. Sollte eine Datenpanne jemals deine Daten betreffen, informiere ich dich und die AEPD, wie es die DSGVO verlangt.

13. Kinder

LifeSparks richtet sich nicht an Kinder. Das Mindestalter ist 16 Jahre, festgelegt in Abschnitt 3 der Nutzungsbedingungen. Erfahre ich, dass ein Konto jemandem unter 16 gehört, lösche ich es. Du kannst mir das über das Kontaktformular mitteilen.

14. Keine automatisierten Entscheidungen

Ich treffe keine Entscheidungen mit rechtlicher oder ähnlich erheblicher Wirkung für dich auf automatisiertem Weg, und ich erstelle kein Profil von dir. Die zufällige Auswahl, welcher Spark verschickt wird, ist kein Profiling.

15. Änderungen dieser Erklärung

Ich passe diese Erklärung an, wenn sich der Dienst oder das Recht ändert. Das Datum oben zeigt die aktuelle Fassung. Wenn eine Änderung wesentlich beeinflusst, wie deine Daten verwendet werden, sage ich dir vorher per E-Mail oder mit einem Hinweis in der App Bescheid.